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Mäuse bekämpfen – wie Sie am schnellsten eine Mäuseplage loswerden
Spätestens wenn die Tage kürzer und die Temperaturen kälter werden, machen sich Mäuse auf die Suche nach einem wohlig-warmen Winterquartier. Haben sie sich erstmal im Haus eingenistet, vermehren sie sich rasch. Sie verunreinigen Vorräte und knabbern an fast allem, was ihre scharfen Zähnchen erreichen können. Auch als Krankheitsüberträger ist die Maus in der Wohnung gefährlich. Daher gilt es, die Mäusebekämpfung möglichst schnell in die Wege zu leiten.
Woran Sie einen Mäusebefall im Haus erkennen
Hausmäuse sind Meister im Verstecken. Nur in Ausnahmefällen lässt sich eine Maus in der Wohnung tagsüber blicken, beispielsweise wenn zu wenig Nahrung vorhanden ist, der Nistplatz gestört wurde oder ein sehr starker Befall vorliegt. Normalerweise wagen sich die Schädlinge erst in der Dunkelheit hervor, um auf Nahrungssuche zu gehen. Es gibt jedoch untrügliche Anzeichen, die auf Mäuse in der Wohnung hinweisen.
Mäusekot
Zu den typischsten Belegen für das Problem Maus in Wohnung zählt der Mäusekot, der zu Anfang nur vereinzelt, später dann häufiger, an den Laufwegen und Aufenthaltsorten der Nager zu finden ist. 60 bis 80 der spindelförmigen drei bis acht Millimeter großen Kotpillen produziert eine Hausmaus täglich. Liegen Hinterlassenschaften in unterschiedlichen Größen vor, kann das ein Hinweis darauf sein, dass sich die Mäuse bereits vermehrt haben und eine Mäusebekämpfung im Haus schnellstens erfolgen sollte.
Nagespuren von Mäusen
Mäuse besitzen einen angeborenen Nagetrieb. Bevorzugt nagen sie an Elektrokabeln und verursachen damit zum Teil massive Elektroschäden, die im schlimmsten Fall zum Hausbrand führen können. Die Bissmuster zeigen sich meist in Form zweier paralleler Rillen mit einem Abstand von ein bis zwei Millimetern.
Schmierspuren von Mäusen
Wenn die Mäuse durch das Haus huschen, kommt ihr Fell immer wieder mit den belaufenen Boden- und Wandflächen in Kontakt. Da sie häufig gleichen Laufwege benutzen, entstehen die für einen Mäusebefall charakteristischen Schmierspuren. Verfolgen Sie diese Spuren, finden Sie in aller Regel schnell heraus, wo sich der Unterschlupf der Maus befindet.
Laufspuren von Mäusen
In staubigen Bereichen wie dem Keller oder dem Dachboden hinterlassen Mäuse ihre Fußabdrücke, deren Größe und Form eine genaue Bestimmung der Schädlinge ermöglicht. Anders als Wanderratten laufen die Kleinstnager nicht auf den Fußballen. Auch sind die Fußspuren deutlich kleiner als Rattenfährten.
Starker Geruch
Mäuse nutzen ihren Urin zur Orientierung, zur Revierabgrenzung und zum Erkennen der eigenen Familie. Ist der sehr unangenehme Gestank deutlich wahrnehmbar, deutet dies auf einen stärkeren Mäusebefall hin.
Wie Sie selbst Mäuse bekämpfen können
Ein Mäusebefall lässt sich in vielen Fällen leicht durch vorbeugende Maßnahmen vermeiden. An oberster Stelle steht hierbei das regelmäßige und sorgfältige Saubermachen. Außerdem sollten Sie Nahrungsmittel stets gut verschlossen in Keramik-, Glas- oder Metallbehältern aufbewahren. Des Weiteren ist es wichtig, mögliche Eintrittsmöglichkeiten in das Gebäude zu blockieren. Ist die Maus schon drin, können folgende Methoden der Schädlingsbekämpfung weiterhelfen.
Mäusebekämpfung mit der Schlagfalle
Richtig angewandt, zählen klassische Schlagfallen zu den effektivsten Maßnahmen der Mäusebekämpfung im Haus. Stellen Sie die Fallen stets in die Laufwege der Tiere.
Mäuse vertreiben mit Lebendfallen
Möchten Sie die Mäuse bekämpfen, ohne sie gleich zu töten, können Sie alternativ sogenannte Lebendfallen verwenden. Bei diesen werden die Tiere in einem kleinen Käfig gefangen und anschließend in der Natur freigelassen. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie dabei mindestens einen Abstand von 500 Metern (Luftlinie) zum Haus einhalten, damit die Maus den Rückweg nicht findet. Die Effektivität bei der Mäusebekämpfung im Haus ist ähnlich groß wie bei der Lebendfalle, allerdings ist der Aufwand deutlich höher.
Mäuse im Haus loswerden mit Mäusegift
Der im Mäusegift enthaltene Wirkstoff, z. B. Warfarin oder Bromadiolon, macht die Blutgefäße durchlässig und verhindert die Blutgerinnung. Frisst eine Maus das Gift, verblutet sie innerlich und stirbt letztendlich an Kreislaufversagen Sie sollten diese Art der Mäusebekämpfung lieber einem Kammerjäger überlassen.
Mäusebekämpfung im Garten
Zum Mäuse Bekämpfen im Garten eignen sich ebenfalls Schlagfallen, Lebendfallen und Mäusegift. Letzteres darf jedoch nur in speziellen Köderboxen Anwendung finden, um Kinder, Haustiere und auch Wildtiere zu schützen.
Wühlmäuse loswerden
Außerdem besteht bei einer größeren Mäuseplage die Möglichkeit die Mäusegänge mit speziellen Begasungsgeräten zu begasen. Diese Methode ist sehr effektiv.
Mäuse loswerden – wann eine professionelle Mäusebekämpfung unumgänglich ist
Die Mäusebekämpfung durch einen Kammerjäger in der Nähe sollten Sie immer dann in Betracht ziehen, wenn es sich um einen ausgeprägten Befall handelt oder Sie Mäuse in der Mietwohnung loswerden wollen. Auch Mäuse in der Wand oder in der Zwischendecke kann der Profi viel effizienter bekämpfen als Sie selbst. Dem Experten für Schädlingsbekämpfung stehen nicht nur stärkere Gifte mit anderen Wirkstoffen zur Verfügung, er weiß auch aus Erfahrung, wo sich die Tiere am ehesten Zugang verschaffen.
Ob Sie Mäuse im Haus loswerden oder eine Mäusebekämpfung im Garten in die Wege leiten wollen – wir sind Ihr kompetenter Ansprechpartner. Setzen Sie sich noch heute mit uns in Verbindung und lassen Sie sich umfassend zu den Themen Maus in Wohnung und Schädlingsbekämpfung beraten.
Steckbrief Maus
Aussehen: Grau, weiß, schwarz, braun.
Lebenserwartung: 1 bis ca. 3 Jahre.
Nachkommen: bis zu 12 Jungtiere.
Größe: bis zu 10 cm.
Nahrungsaufnahme: Samen, Gräser, Pflanzenteile.
Resistenzen gegen Rodentizide: Ja.
Bekämpfung: durch einen Fachmann.